Traumasensible Psychotherapie
Vielleicht kennst du das Gefühl, eigentlich zu wissen, was du möchtest, und dennoch nicht wirklich in deine Kraft zu kommen. Möglicherweise begleiten dich Erschöpfung, Selbstzweifel, innere Unruhe oder das Empfinden, immer wieder an denselben Punkten festzustecken. Oft liegen die Ursachen dafür tiefer, als es auf den ersten Blick erscheint.
Du kannst lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren heutigen Herausforderungen und den Erfahrungen ihrer Vergangenheit besser zu verstehen. Besonders die Auswirkungen von Trauma und anhaltendem Stress können unser Denken, Fühlen und Handeln nachhaltig prägen, ohne dass uns dies bewusst ist.
Mein Anliegen ist es, Wissen über Trauma zugänglich zu machen und Voraussetzungen für Verständnis, Entwicklung und Heilung zu schaffen. Denn wenn wir beginnen, unsere innere Welt mit Neugier und Mitgefühl zu betrachten, entsteht die Möglichkeit für echte Veränderung. Wir lernen, uns selbst besser zu regulieren, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und Entscheidungen bewusster zu treffen.
Innere Stärke entsteht nicht durch ständiges Funktionieren, sondern durch die Fähigkeit, mit sich selbst in Verbindung zu sein. Dadurch wird es möglich, den eigenen Platz im Leben klarer einzunehmen, Grenzen zu setzen, die eigenen Werte zu leben und neue Handlungsspielräume zu entdecken.
Ich begleite dich auf deinem Weg hin zu dir selbst. Es ist ein wohlwollender Weg, denn Heilung braucht einen empathischen Blick auf all unsere verwundeten Seiten, damit Selbstannahme wachsen kann. Mit Verständnis, fachlicher Kompetenz und einem Blick auf deine individuellen Bedürfnisse biete ich dir einen Raum, in dem Entwicklung, Lebendigkeit und neue Perspektiven wieder möglich werden.

Symptome verstehen statt bekämpfen
Viele Menschen kommen in meine Praxis mit dem Wunsch, dass bestimmte Symptome endlich verschwinden: Ängste, Depressionen, Schlafstörungen, Essanfälle, ständige Sorgen oder innere Unruhe. Oft entsteht der Eindruck, genau diese Beschwerden würden einem erfüllten Leben im Weg stehen.
Der etwas andere Therapieprozess

Vielleicht kennst du das Gefühl, vor allem zu funktionieren und den Kontakt zu dir selbst dabei immer wieder zu verlieren. Im Laufe unseres Lebens lernen viele von uns, die Signale des Körpers zu überhören oder ihnen nur wenig Bedeutung beizumessen. Dabei zeigt er uns oft sehr genau, wie es uns wirklich geht.
Was wirklich hinter starken Gefühlen steckt
Vielleicht kennst du das: Du nimmst dir vor, in einer schwierigen Situation ruhig zu bleiben – und reagierst dennoch mit Wut, Rückzug oder Sprachlosigkeit. Oft geschieht das nicht bewusst, sondern weil dein Nervensystem auf eine empfundene Bedrohung reagiert.
Angst als Traumafolge
Angst gehört zu unserem Leben. In echten Gefahrensituationen schützt sie uns und hilft uns, angemessen zu reagieren. Doch manchmal entsteht Angst auch in einem ungesunden Maß als Ausdruck von Trauma, nämlich dort, wo sie als Folge einer Macht-Ohnmacht-Dynamik entstanden ist. Als Kind hattest du häufig nur die Möglichkeit, dich an bestehende Gegebenheiten anzupassen. Du hattest Angst vor negativen Auswirkungen, wenn du dich widersetzt hättest.