Traumasensible Psychotherapie

Vielleicht kennst du das Gefühl, eigentlich zu wissen, was du möchtest, und dennoch nicht wirklich in deine Kraft zu kommen. Möglicherweise begleiten dich Erschöpfung, Selbstzweifel, innere Unruhe oder das Empfinden, immer wieder an denselben Punkten festzustecken. Oft liegen die Ursachen dafür tiefer, als es auf den ersten Blick erscheint.

In meiner Praxis unterstütze ich Menschen dabei, die Zusammenhänge zwischen ihren heutigen Herausforderungen und den Erfahrungen ihrer Vergangenheit besser zu verstehen. Besonders die Auswirkungen von Trauma und anhaltendem Stress können unser Denken, Fühlen und Handeln nachhaltig prägen, ohne dass uns dies bewusst ist.

Heilpraktikerin Grünert

Symptome verstehen statt bekämpfen

Wer als Kind nur wenig Zuwendung und liebevolle Fürsorge erfahren konnte, entwickelt häufig sogenannte Überlebensstrategien, um die Beziehung zu den Eltern zu halten. Der Preis dafür ist das Unterdrücken eigener wichtiger Bedürfnisse. Dass dieses Abschneiden eigener Bedürfnissen tiefe Spuren im kindlichen Nervensystem hinterlässt und dass sich hier Überlebensmuster festsetzen, die unentdeckt im Erwachsenenalter fortwirken, ist eine neuartige erstaunliche Betrachtungsweise. Psychosomatik – denken vielleicht manche, ist doch schon bekannt. Aber was passiert in einem solchen Fall?

Der etwas andere Therapieprozess

Heilpraktikerin Grünert

Im Laufe unserer Entwicklung gab es meist nur wenig Raum für eine liebevolle Hinwendung zu unserem Körper, dieser hatte meistens einfach zu funktionieren. Das hat kulturelle, gesellschaftliche und persönliche Gründe. Nicht wenige Menschen sind unzufrieden mit unserem Äußeren: die Figur passt nicht, sie fühlen sich zu schwach, zu dick, zu unattraktiv, sie leiden an diesem und jenen oder gar Krankheiten und den damit verbundenen Einschränkungen.

Exkurs: Von der normalen Gewalt

Ich möchte Sie hier für dieses Thema sensibilisieren und bewusster machen, dass es sehr subtile Formen von Gewalt gibt, die manchmal als solche immer noch nicht etikettiert werden. Für ein respektierendes und wertschätzendes Miteinander ist es wichtig, aufmerksam und skeptisch gegenüber häufig noch gesellschaftlich tolerierten, aber dennoch unwürdigen Umgangsformen zu sein und die eigene Sensibilität diesbezüglich zu erhöhen, um genau dort Gewalt zu benennen und damit bewusst zu machen, wo es am wichtigsten ist, nämlich gegenüber Kindern, Kranken, Minderheiten und Andersdenkenden.